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	<title>Heiko Wolf &#124; Lohmar, Rhein-Sieg &#187; SPD</title>
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	<description>Heiko Wolf aus Lohmar im Rhein-Sieg-Kreis</description>
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		<title>Viel hilft viel? Doppelt hält besser?</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 06:50:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lohmar]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalwahl 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Vesper]]></category>
		<category><![CDATA[Plakate]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Ohne viel Worte hier eine Kuriosität der SPD Lohmar, die an der Ecke Wiesenpfad und Altenrather Straße bewundert werden kann. Es ist die gleiche Kandidatin auf den Plakaten &#8211; oben mit ihrem &#8220;Fahndungsplakat&#8221;, unten dann mit sommerlichen Farben. Hängen wirklich beide so am selben Mast. Viel hilft viel? Doppelt hält besser? Ich habe keine Ahnung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_227" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://heikowolf.de/media/IMG_0230.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-227 " title="Eigenwillige Plaktierung der SPD Lohmar" src="http://heikowolf.de/media/IMG_0230-150x150.jpg" alt="Eigenwillige Plaktierung der SPD Lohmar" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Eigenwillige Plaktierung der SPD Lohmar</p></div>
<p>Ohne viel Worte hier eine Kuriosität der SPD Lohmar, die an der Ecke Wiesenpfad und Altenrather Straße bewundert werden kann. <strong>Es ist die gleiche Kandidatin auf den Plakaten</strong> &#8211; oben mit ihrem &#8220;Fahndungsplakat&#8221;, unten dann mit sommerlichen Farben. Hängen wirklich <strong>beide so am selben Mast</strong>. Viel hilft viel? Doppelt hält besser? Ich habe keine Ahnung, ob und was man sich dabei gedacht hat.<span id="more-226"></span></p>
<p>Die SPD Lohmar ist generell etwas besonders und (nicht nur was ihre Plakatierung angeht) eigenwillig &#8211; <a title="Grüne Lohmar: &quot;Die Genossen und ihr Verhältnis zur Wahrheit&quot;" href="http://www.gruene-lohmar.de/1630/die-genossen-und-ihr-verhaltnis-zur-wahrheit/">der Ortsverband Lohmar der SPD hat es nicht so mit der Wahrheit</a> und vertauscht auch mal ganz gerne die Zuständigkeiten der Minister während ihrer Regierungszeit im Land NRW und behauptet in ihrer Zeitung, der grüne Minister Michael Vesper wäre für den Nachtflug verantwortlich gewesen. Hätte den Genossen vielleicht gerne so ins Konzept gepasst. <strong>Es waren aber immer SPD-Minister für Verkehr und Nachtflug verantwortlich! </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_234" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://heikowolf.de/media/IMG_0233.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-234" title="SPD Lohmar: Das dritte Plakatmotiv im Stadtbild für die gleiche Person" src="http://heikowolf.de/media/IMG_0233-150x150.jpg" alt="SPD Lohmar: Das dritte Plakatmotiv im Stadtbild für die gleiche Person" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">SPD Lohmar: Das dritte Plakatmotiv im Stadtbild für die gleiche Person</p></div>
<p>Vielleicht will die SPD Lohmar gar nicht so ernst genommen werden? Die Kandidatin ist übrigens noch mit einem <strong>dritten Plakatmotiv</strong> von ihr im Stadtgebiet vertreten &#8211; warum auch immer. <span style="text-decoration: line-through;">Sobald ich davon auch ein Foto habe, stelle ich es hier ebenfalls online.</span></p>
<p>UPDATE: Hier ist das dritte Plakatmotiv der Kandidatin &#8211; diesmal für die Kandidatur zum Kreistag.</p>
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		<title>Unsachlich: Kölner Stadt-Anzeiger hält junge Internetnutzer für verantwortungslos</title>
		<link>http://heikowolf.de/156/unsachlich-kolner-stadt-anzeiger-halt-junge-internetnutzer-fur-verantwortungslos</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 11:23:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitales]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Internetzensur]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Stadt-Anzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Ursula von der Leyen]]></category>

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		<description><![CDATA[Markus Decker schreibt im Kölner Stadt-Anzeiger über sein Unverständnis für den Kampf gegen das schwarz-rote Internet-Zensurgesetz. Unter dem Titel &#8220;Das Netz ist nicht grenzenlos&#8221; führt er aus, dass die Kritiker des Gesetzentwurfs zu Internet-Sperren ein völlig falsches Freiheitsverständnis verfechten würden: &#8220;Sie meinen Freiheit ohne Verantwortung.&#8221;
Und weiter:
Zudem überhöhen die Kritiker das Internet. Sie tun so, als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Markus Decker (Kölner Stadt-Anzeiger): Das Netz ist nicht grenzenlos" href="http://www.ksta.de/html/artikel/1242833544127.shtml">Markus Decker schreibt im Kölner Stadt-Anzeiger</a> über sein Unverständnis für den Kampf gegen das schwarz-rote Internet-Zensurgesetz. Unter dem Titel &#8220;Das Netz ist nicht grenzenlos&#8221; führt er aus, dass die Kritiker des Gesetzentwurfs zu Internet-Sperren ein völlig falsches Freiheitsverständnis verfechten würden: &#8220;Sie meinen Freiheit ohne Verantwortung.&#8221;<span id="more-156"></span></p>
<p>Und weiter:</p>
<blockquote><p>Zudem überhöhen die Kritiker das Internet. Sie tun so, als sei es eine Art Baumhaus für Kinder, in das Erwachsene keinen Zutritt haben sollen. Man begeistert sich am Twittern und an Blogs. Inhalte? Nebensache.</p></blockquote>
<p>Ich finde das unsachlich. Eigentlich sogar polemisch. Schließlich fordern die 130.000 Mitzeichner der Petition gegen das Zensurgesetz ja keinen rechtsfreien Raum im Internet ohne Aufsicht der &#8220;Alten&#8221;, wie Markus Decker suggeriert, sondern einfach nur ein wirksames Vorgehen gegen Anbieter von Kinderpornografie. Statt unwirksamen &#8211; weil: leicht zu umgehenden &#8211; Sperrmechanismen, die allenfalls als populistisches Hintergrundrauschen taugen, fordere ich eine effektive Strafverfolgung und ein Löschen entsprechender Angebote. Alles andere wird auch den Opfern nicht gerecht.</p>
<p>Dass Ursula von der Leyen (CDU) nur notdürftig ein Mäntelchen über das Mißbrauchs-Material wirft, statt es zu beseitigen, ignoriert Markus Decker völlig. Sein Gewissen ist beruhigt, wenn er das bloße Gefühl hat, es würde etwas erreicht: &#8220;Und selbst wenn dies nicht gelingt, ist es den Versuch allemal wert gewesen.&#8221; Ich habe das Gefühl, die Sache wird allmählich zu einem dicken <span style="text-decoration: line-through;">Generationenkonflikt</span> Kulturkampf&#8230;</p>
<p>Interessant im Zusammenhang ist übrigens auch ein <a title="Christian (Missbrauchsopfer gegen Internetsperren): Die polizeiliche Kriminalstatistik 2008 ist da" href="http://mogis.wordpress.com/2009/06/15/die-polizeiliche-kriminalstatistik-2008-ist-da/">Blick auf die neue Kriminalitätsstatistik</a> &#8211; die ja als Begründung für die Notwendigkeit der Internetsperren herhalten muss.</p>
<p><strong>UPDATE:</strong> <a title="Jörg-Olaf Schäfers (netzpolitik.org): Juchuu, ich bin Mitglied einer Jugendbewegung" href="http://netzpolitik.org/2009/juchuu-ich-bin-mitglied-einer-jugendbewegung">Jörg-Olaf Schäfers hat auf netzpolitik.org eine sehr passende Antwort formuliert</a>, warum Markus Decker vom KStA den Knall nicht gehört hat. Wow!</p>
<p><strong>UPDATE:</strong> Auch <a title="Thomas Knüwer (Handelsblatt): Dammbruch im Internet" href="http://www.handelsblatt.com/politik/handelsblatt-kommentar/dammbruch-im-internet;2365208">Thomas Knüwer vom Handelsblatt</a> kommentiert das Gesetzesvorhaben. Er spricht aber dabei vom &#8220;Dammbruch im Internet&#8221;, statt die technischen Unzulänglichkeiten und die gravierenden verfassungsrechtlichen Bedenken des Gesetzesvorhabens wie Markus Decker vom Kölner Stadt-Anzeiger als Geschwätz abzutun.</p>
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		<title>Farbenspiele ohne Verantwortung</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 10:20:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partei]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Mack]]></category>
		<category><![CDATA[Europawahl 2009]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Finanz- und Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Generationengerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Daniel Mack fragt sich, ob die Wahlergebnisse vom 7. Juni 2009 so verstanden werden können, dass GRÜNE und FDP eines Tages gemeinsam Verantwortung in der Regierung übernehmen.
Wir erinnern uns: Neben dem sensationellen Abschneiden der GRÜNEN nicht nur bei den Kommunalwahlen im Südwesten Deutschlands, sondern auch bei den Europawahlen, frohlockte auch die FDP ob ihrer Stimmzuwächse. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Daniel Mack: Grün-Gelb: Können GRÜNE und FDP für Aufbruch &amp; Dynamik sorgen?" href="http://danielmack.de/2009/06/gruen-gelb/">Daniel Mack fragt sich</a>, ob die Wahlergebnisse vom 7. Juni 2009 so verstanden werden können, dass GRÜNE und FDP eines Tages gemeinsam Verantwortung in der Regierung übernehmen.</p>
<p>Wir erinnern uns: Neben dem sensationellen Abschneiden der GRÜNEN nicht nur bei den Kommunalwahlen im Südwesten Deutschlands, sondern auch bei den Europawahlen, frohlockte auch die FDP ob ihrer Stimmzuwächse. Und ich überzeichne jetzt: Die bislang als Volksparteien bekannten Seniorpartner CDU und SPD wurden abgestraft.<span id="more-111"></span> Die vermeintlich kleinen Parteien GRÜNE und FDP, bislang nur Juniorpartner und klassische Mehrheitsbeschaffer für die derzeitigen Großkoalitionäre, überholten in manchen Großstädten eben ihre früheren Seniorpartner: Eindrucksvoll in Stuttgart, aber auch in NRW gab es für die GRÜNEN in Köln und Bonn beachtliche Ergebnisse.</p>
<p>Es ist also einiges in Bewegung in der Parteienlandschaft und Daniel provoziert als enfant terrible mit seiner Frage:</p>
<blockquote><p>Grün-Gelb: Können GRÜNE und FDP für Aufbruch &amp; Dynamik sorgen?</p></blockquote>
<p>Ja, können sie. Beide würden die schwarz-rote Stagnation im Bund aufbrechen können. Aber Grün und Gelb zusammen? Der Gedanke ist interessant, bereitet aber irgendwie Kopfschmerzen: Wo soll man sich mit der derzeitigen FDP inhaltlich zu einen Grundkonsens treffen? Sie steht für ein in-der-Krise-weiter-so-wie-bisher-aber-gerne-noch-doller. Doch die alten Rezepte der FDP sind von unserem europäischen Green New Deal meilenweit entfernt.</p>
<p>Neoliberale Reflexe helfen in diesen Tagen nicht weiter: Die zutiefst marktgläubigen und kapitalhörigen Mechanismen der FDP sind schließlich diejenigen, die die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise erst ermöglicht haben. Man sollte den Bock nicht zum Gärtner machen.</p>
<p>Die FDP ist nämlich bislang schlicht mit Verantwortungslosigkeit aufgetreten. Ganz so, als gäbe es gerade keine ökonomische Superkrise, deren Ende noch nicht absehbar ist. Die FDP meint: <em>&#8220;Wenn jeder an sich denkt, ist an jeden gedacht. Der Markt wird es schon richten.&#8221;</em> Dabei zeigt sich: <strong>Der Markt hat sich selbst gerichtet. </strong>Der Turbo-Kapitalismus wurde von seinen Kindern, den Finanz-Heuschrecken, gefressen. Man sollte meinen, die FDP sei eigentlich gescheitert.</p>
<p>Bloß hat das offenbar noch nicht die Runde gemacht. Wahrscheinlich wird man es erst merken, wenn es darum geht, wer die Zeche für die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise zahlt. Von Westerwelle &amp; Co. hört man derzeit nur: <em>&#8220;Keiner denkt an den Mittelstand! Und an die kleinen und mittleren Einkommen. Wir müssen die Steuern drastisch senken!&#8221;</em></p>
<p>Irgendwie amüsant, dass die FDP fast schon infantil in wirklich jeder erdenklichen Wirtschaftslage kräftige Steuersenkungen als Allheilmittel anpreist. Das klingt schließlich toll, damit kann man prima nach Wählerstimmen fischen &#8211; aber doch keinen Staat machen! Es ist schlechthin unseriös und verantwortungslos der Wählerschaft ernsthaft solche Rezepte vorzuschlagen &#8211; gerade auch im Hinblick auf die nachfolgenden Generationen. Bei der FDP ist von intergenerativer Gerechtigkeit nichts zu spüren, außer einem verdammt eisigen Wind.</p>
<p>Ich glaube, lieber Daniel, grün-gelb wird lange, lange Zeit nichts als eine Farbspielerei sein können. Einerseits rechnerisch, andererseits verantwortungsethisch. Wir GRÜNE werden nicht Steigbügelhalter verquerer Ideologen sein, die auf Kosten der Welt von morgen das Gemeinwesen abwirtschaften. Denn: Wir GRÜNE übernehmen Verantwortung.</p>
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