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	<title>Heiko Wolf &#124; Lohmar, Rhein-Sieg &#187; Kölner Stadt-Anzeiger</title>
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	<description>Heiko Wolf aus Lohmar im Rhein-Sieg-Kreis</description>
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		<title>Unsachlich: Kölner Stadt-Anzeiger hält junge Internetnutzer für verantwortungslos</title>
		<link>http://heikowolf.de/156/unsachlich-kolner-stadt-anzeiger-halt-junge-internetnutzer-fur-verantwortungslos</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 11:23:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitales]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Internetzensur]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Stadt-Anzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Ursula von der Leyen]]></category>

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		<description><![CDATA[Markus Decker schreibt im Kölner Stadt-Anzeiger über sein Unverständnis für den Kampf gegen das schwarz-rote Internet-Zensurgesetz. Unter dem Titel &#8220;Das Netz ist nicht grenzenlos&#8221; führt er aus, dass die Kritiker des Gesetzentwurfs zu Internet-Sperren ein völlig falsches Freiheitsverständnis verfechten würden: &#8220;Sie meinen Freiheit ohne Verantwortung.&#8221;
Und weiter:
Zudem überhöhen die Kritiker das Internet. Sie tun so, als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Markus Decker (Kölner Stadt-Anzeiger): Das Netz ist nicht grenzenlos" href="http://www.ksta.de/html/artikel/1242833544127.shtml">Markus Decker schreibt im Kölner Stadt-Anzeiger</a> über sein Unverständnis für den Kampf gegen das schwarz-rote Internet-Zensurgesetz. Unter dem Titel &#8220;Das Netz ist nicht grenzenlos&#8221; führt er aus, dass die Kritiker des Gesetzentwurfs zu Internet-Sperren ein völlig falsches Freiheitsverständnis verfechten würden: &#8220;Sie meinen Freiheit ohne Verantwortung.&#8221;<span id="more-156"></span></p>
<p>Und weiter:</p>
<blockquote><p>Zudem überhöhen die Kritiker das Internet. Sie tun so, als sei es eine Art Baumhaus für Kinder, in das Erwachsene keinen Zutritt haben sollen. Man begeistert sich am Twittern und an Blogs. Inhalte? Nebensache.</p></blockquote>
<p>Ich finde das unsachlich. Eigentlich sogar polemisch. Schließlich fordern die 130.000 Mitzeichner der Petition gegen das Zensurgesetz ja keinen rechtsfreien Raum im Internet ohne Aufsicht der &#8220;Alten&#8221;, wie Markus Decker suggeriert, sondern einfach nur ein wirksames Vorgehen gegen Anbieter von Kinderpornografie. Statt unwirksamen &#8211; weil: leicht zu umgehenden &#8211; Sperrmechanismen, die allenfalls als populistisches Hintergrundrauschen taugen, fordere ich eine effektive Strafverfolgung und ein Löschen entsprechender Angebote. Alles andere wird auch den Opfern nicht gerecht.</p>
<p>Dass Ursula von der Leyen (CDU) nur notdürftig ein Mäntelchen über das Mißbrauchs-Material wirft, statt es zu beseitigen, ignoriert Markus Decker völlig. Sein Gewissen ist beruhigt, wenn er das bloße Gefühl hat, es würde etwas erreicht: &#8220;Und selbst wenn dies nicht gelingt, ist es den Versuch allemal wert gewesen.&#8221; Ich habe das Gefühl, die Sache wird allmählich zu einem dicken <span style="text-decoration: line-through;">Generationenkonflikt</span> Kulturkampf&#8230;</p>
<p>Interessant im Zusammenhang ist übrigens auch ein <a title="Christian (Missbrauchsopfer gegen Internetsperren): Die polizeiliche Kriminalstatistik 2008 ist da" href="http://mogis.wordpress.com/2009/06/15/die-polizeiliche-kriminalstatistik-2008-ist-da/">Blick auf die neue Kriminalitätsstatistik</a> &#8211; die ja als Begründung für die Notwendigkeit der Internetsperren herhalten muss.</p>
<p><strong>UPDATE:</strong> <a title="Jörg-Olaf Schäfers (netzpolitik.org): Juchuu, ich bin Mitglied einer Jugendbewegung" href="http://netzpolitik.org/2009/juchuu-ich-bin-mitglied-einer-jugendbewegung">Jörg-Olaf Schäfers hat auf netzpolitik.org eine sehr passende Antwort formuliert</a>, warum Markus Decker vom KStA den Knall nicht gehört hat. Wow!</p>
<p><strong>UPDATE:</strong> Auch <a title="Thomas Knüwer (Handelsblatt): Dammbruch im Internet" href="http://www.handelsblatt.com/politik/handelsblatt-kommentar/dammbruch-im-internet;2365208">Thomas Knüwer vom Handelsblatt</a> kommentiert das Gesetzesvorhaben. Er spricht aber dabei vom &#8220;Dammbruch im Internet&#8221;, statt die technischen Unzulänglichkeiten und die gravierenden verfassungsrechtlichen Bedenken des Gesetzesvorhabens wie Markus Decker vom Kölner Stadt-Anzeiger als Geschwätz abzutun.</p>
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