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11Jun

CDU diskutiert Zensur von Onlinegames

SPIEGEL online berichtet über die neusten Eskapaden in Sachen Internetzensur und Verbot von Computerspielen. So äußert sich der baden-württembergische Bundestagsabgeordnete Thomas Strobl (CDU) auf Abgeordnetenwatch:

In jedem Fall sollte aber meines Erachtens in der Debatte, welche Maßnahmen zur Gewaltprävention ergriffen werden, die von den Bundesministern von der Leyen und Schäuble vorgeschlagene Sperrung von kinderpornografischen Seiten im Internet mit Blick auf Killerspiele neu diskutiert werden.

Liebe CDU: Danke, dass ihr eure schonungslose Inkompetenz in Sachen digitale Welt sowie Prävention von Gewalttaten an Schulen der Wählerschaft erneut ins Gedächtnis ruft. Aber warum so zaghaft die Filtermaschine für Internetzensur lediglich nach und nach schärfer einstellen? Besser wäre es doch, das Internet gleich ganz abzuschalten.

Unbegreiflich für mich auch, dass die Junge Union sich gar nicht rührt. Deren letzte Pressemitteilung zum Thema Zensur ist ziemlich genau elf Jahre alt (vom 25. Mai 1998). Aber Stillstand ist auch eine Position. Liebe Jungs und Mädels von der JU: Aufwachen!

Verfasst am 11.06.2009 um 13:05 Uhr von Heiko Wolf mit den Stichworten , , , .
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